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Studenten im Optimierungswahn
Verfasst von ragamuffin am 3. Februar 2010 - 15:46
Sehr lesenswerter Artikel
http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,675629-2,00.html
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Ach ja, Falsch-Infos
"An der Grundidee eines schnelleren und effizienteren Studiums, den Blick auf die Wirtschaft gerichtet, rütteln nur wenige Studenten. Ihren Protest befeuerte eher die Angst, im neuen System nicht mehr mithalten zu können."
Hä? Wäre mir neu!!
Als hätten wir es nicht alle schon eine Millionen mal gesagt
Was ich mich nun frage, warum checken denn das die Macher der Reform nicht?
Warum müssen wir, die wir die kreativen Ansätze, das neue Denken, das Rumprobieren leben uns ständig rechtfertigen.
Warum frieren sich die Studenten beim Demonstrieren den Arsch ab, die schon dadurch keiner Einbahnstraße folgen, warum habe ich Ende letzten Jahres kaum geschlafen und mich um ein ganzes Semester gebracht nur um das, was Spiegelonline da so nonchalant verkündet gegen alle Widrigkeiten durchzukämpfen?
Und warum in drei Teufels Namen hat es bisher noch keinen Erfolg gehabt?
Deshalb
Weil ein kreativer, neuer Ansatz nun mal nicht unbedingt gut sein muss. Oder Praktikabel. Ihr müsst euch nicht dafür rechtfertigen, das ihr Ideen habt. Sondern dafür, das ihr sie als wahr/richtig bezeichnet.
Weil ihr es nicht geschafft habt die gesamte Studentenschaft oder auch die gesamte Gesellschaft (oder zumindest große Teile davon) zu überzeugen. Ich kann nur die Situation an der TU einschätzen, aber da hattet ihr nicht sehr viele Anhänger.