Findet ihr das Umfrage-Modul gut? Sollen wir das künftig häufiger für Online-Abstimmungen nutzen?

ja
82% (31 Stimmen)
nein
16% (6 Stimmen)
mu
3% (1 Stimme)
Gesamte Stimmenzahl: 38

das war klar

schreib halt 'Enthaltung' hin ... :)

Abstimmung ja, aber vorsicht stupide Dualismen

Wie schon im Plenum versucht, als Aggressionen über die Verfälschung eines Beschlusses zu Recht auswuchsen hier die Gründe und die mögliche Rechnung eines meiner Ansicht nach gerechteren Auswertungssystems.

Da eine Abstimmung einen mehrheitlichen Beschluss ausdrückt muss die Möglichkeit gegeben sein auch eine Enthaltung auszudrücken, die einen anderen Wert hat, als eine blosse Ablehnung. Man kann die Enthaltungen nicht versimpelnd den Neinstimmen zurechnen, da man ihre Aussage entkräftet. Im japanischen gibt es das 'Mu'. Dies ist gleichzusetzen mit der Bedeutung: Die Frage ist falsch gestellt, es gibt kein für mich richtiges 'Ja' oder 'Nein'.
Ohne 'Mu' gibt es keine Option die Frage in ihrer Deutung zu abzulehnen. Zählt man die Enthaltungen blind zu den Nein-Stimmen, so gibt es keine Enthaltung, sondern nur ein verfälschtes, aber richtungsweisendes Ergebnis. Ausserdem: Man könnte die Enthaltungen ja auch genau so den Ja-Stimmen zusprechen ??!

In wie fern kann man eine Aussagekraft gegen die Abstimmung in die Abstimmung mit einbringen?
Generell könnte man sagen das Ja/Nein ein 100%iges Votum ergibt, dass durch eine Anzahl von 'Mu'- Enthaltungen in seiner Aussagekraft geschmälert und somit entkräftet werden kann. Im Beispiel:

'Braucht Herr Huber ein Veilchen?'

Ja: 75 Stimmen
Nein: 25 Stimmen
Mu: 100 Stimmen

Da die Mu-Stimmen ebenso viel sind wie ja und Neinstimmen ergeben könnte man die Frage beispielsweise unkonkret abtun.

'Späht Herr Huber geht Beilagsscheibe?

Ja: 100 Stimmen
Nein: 75 Stimmen
Mu: 25 Stimmen

Eine Mehrheit mit 57% Ja zu 43% Nein. Wenn man die Mu-Stimmen jedoch einfach zu den 'Nein'-Stimmen addiert ist das absolute Ergebnis verfälscht. Brisant wird es im klassisch knappen Fall:

'Sollen wir darüber abstimmen?'

Ja: 51 Stimmen
Nein: 49 Stimmen
Mu: 34 Stimmen

34 Stimmen (25,4%) sagen diese Frage habe keinen guten Charakter, sie bedarf einer Überprüfung, bringt uns nicht in die richtige Richtung, ist nicht eindeutig ...

Im Mehrheitsverhältnis könnte man sagen Ja + Nein = 100% Votum, Mu-Stimmen bilden das Veto, BEISPIELSWEISE wenn sie den nächst niederen Mehrheitsanspruch (von 50 auf 25, von 66 auf 50 von 75 auf 66 [%]) überschreiten, so nichten sie das 100%- Votum.

j / ( j + n ) = j %

Votum: 51% + 49% ist 100%,
'Mu'- Prozent: 34/ (51+49+34)= 25,4%

-> 'Bei einfacher Mehrheit kam mit 51% Ja-Stimmen der Beschluss zustande, wurde jedoch von 25,4% Veto-Stimmen knapp für ungültig erklärt.'

Der knappe entscheidende Fall im Gegenteil bei einer Mu-Stimme weniger kommt das Ergebnis bei 24,8% Mu-Stimmen gültig zu Stande.

Gerechter ist diese Rechenart in so fern, wie erstens die benötigten kritischen Stimmen nicht zu 'ja' oder 'nein' zu addieren sind, sonst hätte der Wählende ja gleich sein Kreuz eindeutiger machen können und zweitens das Ergebnis in das Mehrheitssystem eingebaut und kräftig ist.
Auch ist eine klare Mehrheit immer gegeben.
Pro, Kontra, Ungültigkeit

Aooi

Bindend?

Ich habe noch nie etwas wirklich bindendes abgestimmt, in der ganzen Zeit bestand immer die Möglichkeit alle Entscheidungen zu revidieren. Das war ja eines der Probleme nich wa?!

Und was die Verbindlichkeit einer Stimmabgabe hier anbelangt - ich hoffe einfach mal, dass keiner von das hier als Alternative zu Abstimmungen im Plenum verstanden hat - würde mich sehr enttäuschen.

Emailadressen, Verteiler

 Da es in der Tat ziemlich schwer sein dürfte, auszuschließen, dass jemand mehrere Accounts anlegt, würde ich sagen, dass die Umfragen echt nur (nicht bindende?) Stimmungsbilder darstellen. Pro User kann zwar nur einmal abgestimmt werden, aber in Zeiten von Trashmail & Co sind User schnell mal eben neu angelegt. Hab zwar eben mal ne Blockliste für einige Anbietere wegwerfbarer Adressen angelegt (wundert euch nicht falls ihr euch mit einer solchen angemeldet habt und nicht mehr rein kommt...), aber 100%ig sicher kann man ja nie sein.

Wegen des internen Verteilers könnt ihr gerne den Franz nerven ;)

Online-Abstimmung sehr gut,

Online-Abstimmung sehr gut, v.a., um Stimmungsbilder oder falls nötig Unterstützung zwischen Plena einzuholen...

aber bitte, falls Ergebnisse als bindend oder zumindest weisend gelten sollen, absolut nur dann, wenn Mehrfachabstimmungen ausgeschlossen sind ... z.B. nur jeder dafür angemeldete Nutzer kann mit einem annonmyen Code ein Mal abstimmen oder sowas- Lösung ähnlich wie bei der Semesterticketabstimmung vielleicht, unter Berücksichtigung, dass wir Daten nicht erheben oder speichern.

Sonstige Sicherheitsfeatures sind wahrscheinlich selbstredend...

es muss halt ausgeschlossen

es muss halt ausgeschlossen werden, dass man sich x accounts anlegen kann und für jeden eine stimme hat.... 

Auch das ist wahr! Mit ganz

Auch das ist wahr!

Mit ganz restriktiven Methoden bekommen wir das alles natürlich sicher hin, aber die Idee ist wahrscheinlich eben auch, dass nicht nur jeder mit von uns manuell "abgesegneter, da bekannter Emailadresse" (und alternativ @campus.lmu.de , @mytum.de , etc. Adresse) mitabstimmen darf, sondern auch andere...

Da müssen wir mal schauen...

Reply-To-Feld vom internen Verteiler

Die Umfragen sind wunderbar! Aber wäre es nicht viel wichtiger, dass ins Reply-To Feld vom internen Verteiler die Absenderadresse eingetragen wird. Dadurch würde es wohl viel weniger Spamm geben.