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Treffen -regional, national, international, virtuell- in den nächsten Wochen [Update 1: 6.3., 19:10]
Update 1: Sa, 6.3., 19:10
Aus unserer Terminliste: die Vernetzungs- und sonstigen Treffen für die nächste Zeit:
* 10.3. Vorbereitungstreffen für den EEC (Ende Mai, Bochum) in Wien
* 11.3.-14.3. Bologna-Gegengipfel in Wien
* 19.3. Drittes Münchner Vernetzungstreffen
* 25.3. „Spring Alternative Summit For Another Europe of Knowledge“, Brüsse, als Gegengipfel zum EU-Treffen zum gleichzeitigen Gifpel 10-Jahre-Lissabon-Strategie/Europa 2020. Registrierung bis 15. März. Infos
* 17.4.-18.4. Vorbereitungstreffen in Barcelona für den European Education Congress (Ende Mai, Bochum)
* 25.5.-30.5. European Education Congress in Bochum: Infos
* 27.5.-28.5. 330. Kultusministerkonferenz, München. Bayern führt 2010 Präsidentschaft der KMK
Bologna-Gegengipfel in Wien (11. bis 14.3.)
* Was gesucht & gebraucht wird, was zu tun ist
* Mitfahrbörse, Gratiszug, Busse aus Deutschland und Schlafplatzbörse
* demo: do, 11.3., 15h, westbahnhof -> facebook-event zum freunde einladen
* blockade: do, 11.3. (mehr zum "wie" und anderen fragen: link)
* alternativgipfel: fr, 12.3. bis so, 14.3. (zeitliche und programmatische auflistung) -> facebook-event zum freunde einladen
*** erste programminfos (pdf, kurz) und programmheft (pdf, lang)
* Sonstiges: am 10.3. Vorbereitungstreffen für den EEC (Ende Mai, Bochum)
Termine
* für die neu gegründeten/wiederbelegten AGs Presse/Reader/Bildungsveranstaltungen schickt Eure Wünsche/Anmerkungen/Ideen bis Freitag an presse@unsereunibrennt.de
* für unser Grußwort auf dem diesjährigen Ostermarsch (3.4.) müssen diese Woche ein paar Zeilen verfasst werden- und am besten auch gleich unser Redner gefunden werden. auch dies an: presse@
* alle Termine auf http://bildungmuc.phidev.org/termine
3. Münchner Vernetzungstreffen, 19.3., 18-22h, LMU
Alle bildungspolitisch interessierten Organisationen wie
Privatpersonen sind herzlich willkommen! Wir sind ein offenes Treffen!
Vorläufige Tagesordnung:
- TOP1 Begrüßung
- TOP2 Moderation, Protokoll
- TOP3 Vorstellungsrunde
- TOP4 Berichte/ Was ist passiert?
Bildungstreffen in der KSFH
Internationales Bologna Treffen in Wien
Bildungscamp Planung/ Demonstration am 9.6.
Kalifornien - TOP5 Inhaltlicher Teil
- TOP6 gemeinsame Aktionen?
- TOP7 nächstes Treffen
- TOP8 Termine
- TOP9 Sonstiges
danach gemeinsamer Abschluss des Abend in einer nahe gelegenen Kneipe
Frisierte Bachelor-Studien
Falls uns wer beim Bologna-Gipfel vertritt, möge er bitte folgendes zur Kenntnis nehmen:
http://www.nachdenkseiten.de/?p=4717
Auch für den Rest dürfte es ganz interessant sein, wie geschickt manche Studien zugunsten einer milderen Bachelor-Bewertung frisiert werden.
Diskussionstermin des AK Gegenargumente zur Vorratsdatenspeicherung
Das Bundesverfassunggericht erklärt Vorratsdatenspeicherung für verfassungswidrig:
Eine Lehrstunde über das hohe Gut der privaten Freiheit und ihre Schranken
Diskussionsveranstaltung des AK Gegenargumente
Wann: Donnerstag 11.03.2010, 19.30 Uhr
Wo: LMU München, Hauptgebäude,Geschwister-Scholl-Platz 1, Raum A U115, U-Bahn Universität
AK Gegenargumente ist eine Veranstaltung des Konvents der Fachschaften an der LMU München
Gesellschaftliche Verantwortung der Hochschulen
Anbei der Link auf einen lesenswerten Beitrag zur gesellschaftlichen Verantwortung der Hochschulen auf den Nachdenkseiten (die auch sonst häufig gute Beiträge zur Hochschulpolitik bringen)
Medienpädagogisches Manifest
Sollte man sich mal durchlesen. Fänds schön, wenn wir aber auch sagen könnten, Unibrennt München unterschreibt dieses Manifest. Einzelpersonen können natürlich drauf los unterzeichnen
Manifest: http://www.keine-bildung-ohne-medien.de/medienpaedagogisches-manifest.pdf
Unterschrift: http://www.keine-bildung-ohne-medien.de/?page_id=29
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Medienpädagogisches Manifest
Die Verschmelzung der alten und der neuen Medien, ihre zeit‐ und ortsunabhängige Verfügbarkeit (Laptop und Handy) sowie der Zugriff zum Internet eröffnen den Menschen neue Lern‐ und Erfahrungsbereiche. Medien bieten Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung und zur kulturellen und gesellschaftlichen Teilhabe. Darüber hinaus liefern Medien wichtige Deutungsangebote, Identifikations‐, Orientierungs‐ und Handlungsräume. Sie sind eine kontinuierlich verfügbare Ressource für Identitätskonstruktionen von Heranwachsenden. Gleichzeitig bringen sie auch neue Entwicklungs‐ und Sozialisationsprobleme sowie gesellschaftliche Risiken mit sich. Diese reichen von ethisch fragwürdigen Medienangeboten über soziale Benachteiligung bis hin zu fahrlässigen Formen des Umgangs mit (digitalen) Medien. Gerade der Umgang mit persönlichen Daten in der Internetkommunikation offenbart in letzter Zeit gravierende Fehlentwicklungen.
Medienkompetentes Handeln setzt fundierte Kenntnisse über die verschiedenen Medien voraus: Kenntnisse über technische Grundlagen und ästhetische Formen, über die Bedingungen und Formen medialer Produktion und Verbreitung in der Gesellschaft, ein Bewusstsein für die kulturell‐kommunikative, ökonomische und politische Bedeutung, die Medien in globalisierten Gesellschaften haben.
Medienkompetenz zielt auf die Fähigkeit zur sinnvollen, reflektierten und verantwortungsbewussten Nutzung der Medien. Hierzu gehören u.a. die Fähigkeit zu überlegter Auswahl, zum Verstehen und Interpretieren medialer Kodes, zu einer reflektierten Verwendung von Medien in Freizeit, Schule und Beruf.
Das aktive und kreative Gestalten mit Medien für Selbstausdruck, für die Artikulation eigener Themen, für Kontakt und Kommunikation ist ein weiterer, zentraler Bereich von Medienkompetenz. Schließlich fördert Medienpädagogik die Medienkritik, die sich sowohl auf die gesellschaftliche Medienentwicklung als auch die (selbstreflexive) Mediennutzung und die eigene Gestaltung mit Medien bezieht.
Die Medienpädagogik hat in den beiden vergangenen Jahrzehnten beachtliche Fortschritte in Theorie, Forschung und Praxis erzielt. So konnte eine Reihe notwendiger, aber längst nicht hinreichender medienpädagogischer Fundamente geschaffen werden: Theoretische und empirische Arbeiten beleuchten die vielfältigen Dimensionen des Medienhandelns und die Bedeutung der Medien für Sozialisation und kulturelle Alltagspraktiken. Es gibt eine Fülle an hervorragenden medienpädagogischen Materialien für die Praxis, eine Vielzahl an überzeugenden Modellversuchen und eindrucksvollen Leuchtturmprojekten ‐ aber es fehlt an der erforderlichen Nachhaltigkeit. Es mangelt nach wie vor an der Infrastruktur und an den organisatorischen Rahmenbedingungen in den Bildungseinrichtungen sowie an der medienpädagogischen Qualifikation der pädagogischen Fachkräfte.
Die sozialen und kulturellen Auswirkungen globalisierter Medienwelten und die Entwicklung der Gesellschaft zu einer allumfassenden Informations‐ und Mediengesellschaft fordern den gesamten Bildungsbereich und damit auch die Medienpädagogik auf neue Weise heraus. Notwendig ist eine umfassende Förderung der Medienpädagogik in Wissenschaft und Forschung sowie auf allen Ebenen der Erziehungs‐ und Bildungspraxis. Dies verlangt nicht nur programmatische Überlegungen sowie eine auf Jahre angelegte strategische Planung, sondern insbesondere auch personelle, infrastrukturelle und finanzielle Investitionen auf Länder‐ und Bundesebene. Dabei müssen alle Erziehungs‐ und Bildungsbereiche und deren Institutionen, aber auch die außerschulische Kinder‐ und Jugendarbeit, die berufliche Aus‐ und Fortbildung sowie Erwachsenen‐, Familien‐ und Altenbildung berücksichtigt werden.
Bildungspolitische Forderungen der Unterzeichner/innen dieses Manifests
Die zentrale Aufgabe besteht heute darin, die Medienpädagogik von einer Phase der Modellprojekte und einzelnen Aktionen auf lokaler und regionaler Ebene zu einer Phase struktureller Veränderungen zu überführen. Punktuelle Maßnahmen und diverse Informations‐ und Beratungsangebote im Internet und in anderen Medien reichen längst nicht mehr aus. Bislang hat in der Breite gesehen die Medienpädagogik keinen festen Platz an Schulen und Hochschulen. In vielen Familien und pädagogischen Einrichtungen findet eine reflektierte Auseinandersetzung mit Medien kaum statt. Viele Eltern und Erziehende in allen pädagogischen Bereichen sind hinsichtlich ihrer medienerzieherischen Verantwortung unsicher. In dieser Situation ist es geboten, Medienpädagogik dauerhaft in allen Bildungsbereichen zu verankern. Mit besonderer Dringlichkeit stellen wir folgende Forderungen:
Damit alle Kinder und Jugendlichen die Chance erhalten, ihre Medienkompetenzen zu erweitern, müssen medienpädagogische Programme vor allem in den Einrichtungen der Elementarpädagogik
sowie in der Jugend‐, Familien‐ und Elternbildung verstärkt werden.
Im Schulalltag hat sich Medienpädagogik als Querschnittsaufgabe für alle Fächer bislang nicht durchgesetzt. In der aktuellen Diskussion zur Schulreform (z.B. Ganztagsschulen) müssen für alle Schulformen auch Bildungsstandards für Medienkompetenz vereinbart und entsprechende medienpädagogische Inhalte in Curricula verbindlich verankert werden. Dieser Prozess muss durch Evaluationsstudien und Programme zur Qualitätssicherung sowie durch nachhaltige Fortbildungsmaßnahmen für alle Lehrpersonen und pädagogischen Fachkräfte unterstützt werden.
Einen besonderen Schwerpunkt stellen pädagogische Angebote für Heranwachsende aus Migrationskontexten und bildungsbenachteiligten Milieus sowie Angebote zur geschlechtersensiblen Arbeit dar. Dafür müssen stärker als bisher die Einrichtungen der außerschulischen Kinder‐ und Jugendarbeit genutzt werden. Eine ntensivierung der Medienprojekte in diesem Bereich ist durch die Verbesserung der Infrastruktur und der personellen Ausstattung sowie durch kontinuierliche öffentliche Mittel zu sichern. Medienpädagogik ist im Kontext kultureller Bildung erheblich mehr zu fördern.
In der Ausbildung von Erzieher/innen, Lehrer/innen, Erwachsenenbildnern/innen und Sozialpädagogen/innen ist generell eine medienpädagogische Grundbildung als verbindlicher Bestandteil der pädagogischen Ausbildung zu verankern. Daneben müssen spezifische medienpädagogische Ausbildungen in Form von Master‐Studiengängen und als Wahlpflichtbereiche in anderen Studiengängen angeboten werden. Voraussetzung hierfür ist der erhebliche Ausbau medienpädagogischer Professuren und Lehrstühle mit Infrastruktur an den Hochschulen.
Während es zur quantitativen Mediennutzung diverse Studien gibt, mangelt es nach wie vor an tieferreichenden Untersuchungen, die die Mediennutzung in sozialen Kontexten differenziert und prozessbezogen analysieren, auch im Sinne von Grundlagenforschung. Notwendig ist vor allem eine deutliche Verstärkung der Mediensozialisationsforschung und der medienpädagogischen Begleit- und Praxisforschung.
Erstunterzeichner/innen des Manifests (März 2009)
taz-Labor Gespräch Huber & Nida-Rümelin
Hier nochmal die Quelle: http://www.taz.de/1/zukunft/schwerpunkt-uni/artikel/1/machtkampf-der-exz...
Am 24. April hätten Bernd Huber und Julian Nida-Rümelin Gast im taz-Labor in Berlin sein sollen. Am Freitag wurde uns gesagt, dass Bernd Huber diesen Termin nicht wahrnehmen werde. Ob trotzdem ein Gespräch stattfinden wird, in welcher Form dies geschieht und wer daran teilnehmen wird, ist allerdings nicht klar.
Das Programm (http://www.tazlab.de/zeitung/taznews/tazlab/) sieht folgendermaßen aus:
"Beim taz.lab diskutieren u.a. Betroffene, Studierende und Hochschullehrende, Bildungsstreikende und Gelehrte in ihren Diszplinen - um das, was das Land, wie der jüngste Bildungsstreik an den Universitäten im Herbst vorigen Jahres dokumentierte, demokratischer und humaner zu gestalten. Mit dabei: Bundesministerin Annette Schavan, Julia Nida-Rümelin, Konrad Schily. Ute Frevert und fünf Dutzend weitere ExpertInnen."
tazlab Bildung: Welche Universitäten wollen wir?
Workshops etc hier: http://tazlab.de/programm/
Samstag, 24. April 2010
Veranstaltungsbeginn 9 Uhr - Ende offen
Haus der Kulturen der Welt, John-Foster-Dulles-Allee 1, 10557 Berlin-Tiergarten
Verkehrsverbindungen: S-Bahn Hauptbahnhof (S3, S5, S7, S9, S75), U-Bahn Bundestag (U 55), Bus 100 und Bus M 85
Ach ja, wer fährt mit? =)
Update Treffen mit NR heute (Fr, 26.02.10)
Wir treffen uns mit NR am Freitag
um 18 Uhr
im Raum des Ethikzentrums: M210
(bitte verbreiten - auch auf dem doodle wenn möglich)
California Calling: Global Day of Action, March 4th
Call for International Day Of Action on March 4, 2010 In Defense of Public Education and Against Privatization To all student, worker, and teacher organizations and activists worldwide: A California statewide conference of over 800 education faculty, workers, trade unionists, students and community people on October 24, 2009 at the University of California Berkeley issued a call for a Strike and Day of Action on March 4, 2010 in defense of public education and against cuts, fee hikes, and layoffs. A key component of this strike and struggle is the fight against the catastrophic privatization of public education system in California. But we know that this attack on education and public workers is a worldwide offensive. Thus there is a need for an international struggle to defend public education and social services and against funding for militarization and war. We therefore ask organizations of workers, students, and teachers throughout the world to send solidarity statements and organize mobilizations on March 4 in defense of public education. Through international solidarity, we will win! - The California Coordinating Committee march4strikeanddayofaction@gmail.com www.defendcapubliceducation.wordpress.com
Von Schule betroffen? Schulpolitik macht Dich betroffen? KSFH, 25.2.!

KSFH (Lage, Anfahrtsplan, etc.)
Wen oder was sucht die Bundeswehr an den Schulen? - VA 04.03.
Donnerstag, 04. März 2010 Beginn: 19 Uhr DGB-Haus München, Schwanthaler Str. 64
Unser Referent Michael Schulze von Glaßer ist Beirat der Informationsstelle Militarisierung Tübingen e.V. und hat bereits zwei Studien zur Öffentlichkeits- und Nachwuchsarbeit der Bundeswehr veröffentlicht. Die letzte Studie ist hier nachzulesen: http://imi-online.de/download/MSG_Jugendoffiziere_Studie.pdf Seine Vortragsankündigung: „Sowohl qualitative als auch quantitativ hat die Werbung der Bundeswehr an Schulen in den vergangenen Jahren enorm zugenommen: feste Kooperationsabkommen mit Schulministerien der Länder werden mittlerweile unterschrieben,ganze Unterrichtsstunden von der Bundeswehr gestaltet und Klassenausflüge in die lokale Kaserne organisiert. Die zunehmende Aktivität der Armee an Schulen in Deutschland ist die logische Konsequenz der Transformation der Bundeswehr von einer Verteidigungsarmee hin zu einem offensiven, international tätigen Akteur. Bei den Schuleinsätzen geht es der Bundeswehr um zwei grundlegende Dinge: zum einen braucht sie neuen Nachwuchs für die immer umfangreicheren Auslandseinsätze, zum anderen muss die Bevölkerung von der Militärpolitik überzeugt werden. Dies geschieht schon in der Schule. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Aktivität der deutschen Armee in zivilen Schulen der Sekundarstufen I und II (ab der Grundschule). Zunächst wird die aktuelle Situation beschrieben: was hat sich in den letzten Jahren in der Thematik verändert? Anschließend werden die Hauptakteure – die Jugendoffiziere der Bundeswehr – und ihre Mittel zur Einflussnahme auf die Schülerinnen und Schüler beschrieben. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf vom Militär mitgestalteten Unterrichtsmaterialien und dem Simulationsspiel „POL&IS“. Neben der direkten Einflussnahme durch Bundeswehr-Angehörige an Schulen gibt es auch den Versuch, über Werbeanzeigen und Texte in Schülerzeitungen auf sich aufmerksam zu machen, dies wird in einem weiteren Abschnitt des Vortrags behandelt. Den Schluss bilden einige Sätze über das Engagement der Friedensbewegung, die Bundeswehr aus den Schulen zu drängen und der Versuch eines Ausblickes auf die zukünftige Entwicklung des Themas.“
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